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© 2020 Caroline Sesta

LANDSCHAFT UND KLIMA

Den Nordwesten Italiens umgibt an Piemonts Binnengrenzen die Lombardei im Osten und Ligurien im Süden. Namensgebend, da zu dessen Füßen, ist für ihn der weite Bogen der Westalpen, der sich in Norden und Westen imposant als hochalpine Grenzlandschaft zwischen Italien, der Schweiz und Frankreich auftürmt. So teilt er sich mit seinen schweizerischen Nachbarn die Westalpengebiete der Lepontinischen Alpen (höchster Gipfel im Piemont ist der Pizzo d´Andolla mit 3.654 Metern) sowie der Penninischen Alpen (höchster Gipfel der Monte Rosa mit 4.618 Metern). Die Grajischen Alpen, die sich durch das seit 1948 autonome Aosta-Tal bis an die französische Grenze strecken, imponieren mit dem 4.061 Meter hohen Gran Paradiso. Doch auch von der französischen Mont Blanc-Gruppe kann der Piemont den mit 4.748 Meter hohen Monte Bianco di Courmayeur für sich verbuchen. In südlicher Richtung verläuft die Grenzlinie zwischen Frankreich und dem Piemont durch die Cottischen Alpen mit ihren okzitanischen Tälern. Die höchste Erhebung der Alpe Cózie ist ein Wahrzeichen des Piemont, an dem der Po entspringt: der markante Gipfel des Monte Monviso mit seinen 3.841 Metern. Schlussendlich nimmt der Piemont mit dem Monte Argentera (3.297 Meter) noch Anteil an den Seealpen, die sich an der

Côte d´Azur ins Mittelmeer stürzen.

Obgleich die Alpenregion flächenmäßig fast die Hälfte des Piemont einnimmt, zeigt er sich sanft in den unzähligen Hügeln seiner Obst- und Weinbaugebiete und weitläufig flach in der westlichen Poebene. 
Den Höhenunterschieden des Piemont stehen die klimatischen Temperaturunterschiede nicht nach: Beherrscht ewiges Eis die Alpengebiete über 3.500 Meter, so lebt man in Ebene und Hügelgebieten neben kalten Wintern mit heißen, schwülen Sommern. Die kurze Distanz zwischen Mittelmeer und Hochgebirge komplettiert das intensive Wetter: Sie sorgt nicht nur für zähe, oft tagelang nicht weichen wollende Nebel in den Herbst- und Wintermonaten, sondern daneben häufig für heftige Winde.